top of page

Warum reisen Menschen heute anders?

27. Juni
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 25. Juli

Früher war eine Fernreise etwas Besonderes. Man fuhr einmal im Jahr weg, wenn überhaupt. Man liess Fotos entwickeln und man erzählte davon noch Jahre später.

Heute fliegen Menschen mehrmals im Jahr. Buchen per App. Checken morgens in Lissabon ein und abends in einem anderen Land aus.

Trotzdem höre in Gesprächen immer öfter denselben Satz: Ich weiß gar nicht mehr warum ich eigentlich fahre.


Reisen hat sich verändert. Nicht nur weil Flüge günstiger geworden sind oder weil Instagram neue Ziele sichtbar macht. Sondern weil sich verändert hat was Menschen suchen.

Früher suchten viele Exotik. Das Fremde. Das Andere.

Heute suchen viele Stille. Orientierung. Sich selbst.

Das klingt nach einem Widerspruch, nach mehr Reisen, weniger Antworten. Aber vielleicht ist es kein Widerspruch. Vielleicht ist es genau das was passiert wenn man zu viele Möglichkeiten hat und zu wenig Zeit um zu verstehen warum man sie nutzt.

Reisen war früher eine Ausnahme. Heute ist es eine Gewohnheit. Und Gewohnheiten hinterfragt man selten.

Vielleicht wäre das der Anfang. Einmal innehalten und fragen: Warum fahre ich eigentlich?

Wald mit Serpentinen, Drohnenansicht

Kommentare


Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Bitte den Website-Eigentümer für weitere Infos kontaktieren.
bottom of page